Wir brauchen einen Ersatzreifen, as soon as yesterday!

Das war unser Tour-Spruch nach dem zweiten platten Reifen in zwei Tagen 😀

Aber eins nach dem anderen. Nach den 6 Wochen in Modisa hatte ich immer 4 Wochen übrig in Botswana, in denen ich lediglich ein paar Pflanzen zu Ende bestimmen musste. Am Anfang war mein Plan noch, dass ich alleine oder mit ein paar anderen Leuten herumreise, aber das ist auch immer irgendwie stressig und nervig, da man nie weiß, ob die Leute sich an das halten was sie gesagt haben. Außerdem ist es super teuer in Botswana ein Auto zu mieten und ich alleine mit einem Auto, dass auf einmal schlapp macht – nein danke! 😉

Also hab ich mich letztendlich entschieden eine geführte Safari mit drifters zu machen, von denen ich schon von einem Mädel aus Modisa gehört hatte. Ich hatte keine Lust über Tage verschiedene Anbieter und Touren zu vergleichen, also hab ich mich relativ schnell für die 16 Tage Camping Safari in Botswana entschieden. Außerdem sollte diese Tour auch über die Magkadigadi Pans gehen und da wollte ich ja schon von Anfang an hin!

Die Tour sollte in Johannesburg beginnen und am ersten Tag nach Nata fahren, eine kleine Stadt in der Nähe der Salzpfannen. Von Maun ist die Stadt etwa 3-4 Stunden entfernt und anstatt einen Flug zu buchen und nach Joburg zu fliegen und von da aus wieder zurück nach Botswana zu fahren, bin ich gleich nach Nata gefahren.

Dazu habe ich den öffentlichen Bus genommen, was auch schon ein kleines Abenteuer war. Der Bus sollte nämlich um 7:30 losfahren und ich bin extra um 5:30 aufgestanden, um rechtzeitig da sein, bevor wieder der Ansturm losgeht. An der Bushaltestelle angekommen, sagte mir dann ein anderer Fahrer, dass der Bus um 7:30 heute nicht fährt. Warum auch…? Der für 8:30 würde dafür aber etwas früher kommen, was er tatsächlich auch gemacht hat. Allerdings nur wenn man einen Minibus als BUS bezeichnet. Von denen konnte ich ja bereits ein Liedchen singen und hab mit deshalb gleich den erstbesten Platz geschnappt als der Bus gehalten hat. Ab 8 wurde es dann auch richtig voll, sodass die Leute selbst im Gang stehen mussten. Ich war währenddessen schön ans Fenster gequetscht…

Aber ich hab die Fahrt ansonsten sicher überstanden und hab in der Nata Lodge auf den Rest der Gruppe gewartet.

Insgesamt waren wir 7 Leute auf der Tour und mit unserem Guide Ed aus Zimbabwe dementsprechend 8. Es waren noch zwei andere Mädels aus Deutschland mit dabei, jeweils eine aus Dänemark und aus Großbritannien und zu guter letzt ein Pärchen aus Frankreich.

Am nächsten sind wir früh zur Sowa-Salzpfanne aufgebrochen. Die Salzpfannen sind ein Überbleibsel eines riesigen Sees der vor vielen tausend Jahren einen Großteil des westlichen Botswana bedeckt hat. Heute füllen sich die Salzpfannen in der Regenzeit mit Wasser, was viele Vögel nutzen um zu fressen oder zu brüten. Wir konnten hier einige Flamingos, Pelikane und Antilopen sehen!

Am Nachmittag war der Plan zu den Magkadigadi Salzpfannen zu fahren und dort auf einem Campingplatz mitten in der Wildnis zu übernachten. Auf dem Weg dorthin wollte uns Ed, unser Guide, Elefantenkot zeigen, der auf dem Weg lag und gerade als er ausgestiegen war, hörten wir dieses Geräusch: „PFFFFFFF…..“ OH nein, wir haben einen Platten!! Alle raus, wir müssen den Reifen wechseln!!“

Ok, dann alle raus… Wir Mädels dachten uns, dass die Männer ja wohl mit dem Reifenwechsel zurechtkommen und waren fleißig dabei Fotos vom Sonnenuntergang zu machen als es plötzlich hieß: „Der Ersatzreifen ist auch PLATT!“ Und nun? Kein Empfang, die nächste Häuseransammlung 16 km weg, dann bleibt wohl nichts anderes übrig als zu campen. Hier. Direkt auf dem Weg. Mit Elefanten. Und Löwen. Und allen anderen Tieren. Wie viele wir gesehen haben: keine 😀

Am nächsten Morgen musste unser Guide sich wohl oder übel morgens um 6 auf den Weg machen und zur nächsten Straße zu laufen, um eine Erklärung zu bekommen, wie man den Reifen reparieren kann. Um 10 war er dann auch schon wieder zurück und wir konnten mit unserem Auto noch gerade so nach Maun kommen.

Die Magkadigadi Pans hab ich jetzt immer noch nicht gesehen, aber wenigstens bleibt dann eine Ausrede um bald wieder hinzufahren 😉

Wie unsere Tour weiter gegangen ist, erfahrt ihr beim nächsten Blog!

 

 

… as soon as yesterday!

That was our tour-slogan after the second flat tyre in two days 😀

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But once after another. After my 6 weeks in Modisa I still had 4 weeks left in Botswana, where I only needed to finish the identifying of some plants I couldn’t indentify yet. In the beginning my plan was to travel around alone or with some other people, but that’s always a little bit annoying and risky, because you never know if you can trust people and if they’re really going to do what they promised you. Additionally to hire a car in Botswana is f****** expensive and imagine me alone with a car that breaks – no thanks…

So I decided to make a guided safari tour with Drifters, a company I heard about from a friend from Modisa. I didn’t want to spent hours and days looking for the right company and tour and the 16-Days Botswana camping tour sounded very good for me so I booked it straight away.

Tour Start was in Johannesburg and they would just drive the first day to Nata, a town which is around 3 hours away from Maun. So I decided to join the tour in Nata instead of booking a flight to Jo’burg and then travelling the whole first day with the truck to Nata.

So I had to take the public bus, which was also kind of an adventure…

The bus was supposed to leave at 7:30 am so I needed to get up at 5:30 in order to leave River Lodge at 6:30. But when I arrived there, one of the other drivers told me, that the bus at 7:30 wouldn’t go on this day (what a suprise…) but the one at 8:30 would be there in half an hour. That was true if you describe a minibus as THE bus…

I still had a bad memory with these kind of busses from the last time (see here) so I entered the bus as soon as it stood at the station. And I was right to do that, because around 8 the bus got fuller and fuller and finally the people had to stand on the aisle while the bus was driving. I was squeezed onto the window next to me, but I managed to survive 😉

In Nata I waited for the rest of my group who arrived in the evening. Meanwhile I spent the day at the pool 🙂

On the tour we were 8 people in total included our guide Ed from Zimbabwe. There were two other german girls, one girl from Denmark and one from UK and a couple from France.

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That’s the group!

The next day we started early to the Nata Bird Sanctuary, a protected area at the Sowa pans. The pans are a relict from an acient lake which covered most part of north-eastern Botswana. The Magkadigadi-pans, which were also a part of that lake are the biggest salt pans in the world.

At Sowa pan we were lucky to see some flamingos and pelicans as well as wildebeests and springboks.

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Entrance to the Bird Sanctuary
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Flamingos looking for crabs…

Later that afternoon the plan was to drive to the Makgadigadi pans to camp there and to explore the remoteness of this place. On the way our guide got out of the car to show us some elephant dung and while he was standing there and demonstrating we heard this noise  „HSSSSSSSS“…

„Flat tyre!!! Oh no! We need to change the tyre! Thank god, we have a spare tyre!“  That was kind of what our guide said so we all had to get out of the car in order to fix the tyre. While the men were busy with the tyre, the girls took pictures of the nice sunset until we heard our guide shouting: „The spare tyre is flat as well!!“

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„Here you can see elephant-poo“
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The guys trying to fix the tyre…

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So end of the story was that we had to camp in the middle of f***** nowhere directly next to the dirtroad. With elephants. And lions. And all the other animals. But I have to admit, we saw: none.

The next day our guide had to leave early to walk 16 km’s to the next road in order to call the workshop to know how to fix the tyre. He came back around 10ish and the men could fix the tyre, finally. So the only thing we could do this day, was to head back to Maun.

Now I have a reason to come back, since I still haven’t seen the Magkadigadi Pans!

How the journey continued – see next blog!

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Sowa Pan

 

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