… oder man könnte auch sagen: Kleinvieh macht auch Mist!

„Welche Tiere hast du schon gesehen?“, „Was läuft da so alles rum?“, „Ist das so wie man das aus dem Fernsehen kennt?“

Ich bin ja hier im Camp vom Modisa Project, das sich in einer 10.000 ha großen Wildtierfläche mitten in der Kalahari befindet.

Das Camp ist nicht eingezäunt und alles, was vier Beine hat und sich gerne mal das Camp angucken möchte, kann geradewegs in unseren Wohnbereich hineinspazieren.

Die Tiere, die hier vorkommen, sind vor allem Antilopen verschiedenster Art (Bilder folgen im nächsten Blog), viele Vögel und ein paar Schakale, Hyänen, Geparden und Leoparden, die hier frei herumlaufen. Die Raubtiere sind allerdings so scheu, dass wir sie leider so gut wie nie zu Gesicht bekommen. Aber das Gefühl, beim Einschlafen die Schakale jaulen und die Zebras wiehern zu hören, ist einfach unbeschreiblich.

Aber mit den großen Tieren wollte ich mich hier eigentlich später genauer befassen.

Viel öfter begegnen einem hier allerlei kleine Freunde.

Da gibt es hier zum einen die unausweichlichen Bush crickets. Genauer gesagt: fette Heuschrecken, die alles fressen, was nicht schnell genug weggenommen wird. Meine Kopfhörer und das Gummi an meiner Kamera haben sie schon auf dem Gewissen… Leider sind die hier so massenhaft vertreten, dass das Insektenvernichtungsspray schon ein paar mal zu Einsatz kam.

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Common Bush cricket

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Cricket Spuren im Sand

Aber es gibt auch andere interessante kleine Mitbewohner: Ameisen, Termiten, Gottesanbeterinnen, aber auch nette Geckos und Eidechsen wuseln zwischen unseren Zelten hin und her und versuchen, sich die crickets einzuverleiben 🙂

Dem Spül- und Waschwasser verfallen sind übrigens diese schönen Falter: „African Monarch“. Ein Schmetterlingsballet auf Waschmittel und Unterhose – einmalig 😀

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Butterfly-Ballet

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African Monarch

Nächstes Mal gibt’s dann ein bisschen Großwild zum Gucken 😉

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2 Responses

  1. Lynn

    Was für schönes Fotos!
    Die Bush Crickets sind mir in Namibia auch schon begegnet und ich muss sagen, so richtig geheuer sind mir die ja nicht. Wie kleine Uhrzeitviecher sehen die aus… 😀

    Ich freue mich schon auf den Bericht über die größeren Bewohner 🙂

    Liebe Grüße,
    Lynn

    Antworten
    • Carina

      Danke 🙂
      Also wenn ich mich daran erinnere wie viel Plastik diese Viecher gefressen haben (u.a. den Plastik Zaun), kann ich mir schon vorstellen wie die so mutiert sind 😀

      Über die großen Bewohner berichte ich dann bei Zeiten mal oder wenn ich Anfang nächsten Jahres selbst wieder runter nach Namibia fahre 😉

      Liebe Grüße,
      Carina

      Antworten

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